Zecken

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Zecke Alle Jahre wieder erwarten uns diese Plagegeister. Die Zeckensaison hat begonnen und wie aufgrund der Statistiken der letzten Jahre zu befürchten ist, steigt auch heuer wieder die Zahl der Infektionen und Erkrankungen. Abhilfe schafft zum Teil eine Impfung und das Tragen von langen Kleidern. Die Zecken sind eine Überfamilie der Milben und gehören zur Klasse der Spinnentiere.

Eigentlich sind die achtbeinigen Krabbler relativ harmlos, jedoch tragen diese Zecken eine Vielzahl an Viren und Bakterien mit sich herum, welche dem Menschen unter Umständen gefährlich werden können. Zu diesem gehören z.B: das bekannte FSME Virus, gegen welches man sich heutzutage recht gut mit einer Impfung schützen kann.

Ausser der von Viren ausgelösten FSME können Zecken auch eine Reihe anderer Infektionen mitbringen, welche nicht durch eine Impfung verhindert werden können. Als Beispiel sei die Lyme-Borreliose, eine Infektionskrankheit, welche durch das Bakterium “Borrelia burgdorferi” aus der Gruppe der Spirochäten ausgelöst wird, erwähnt.

Was tun bei Zeckenstich?

Früher empfahl man den Zecken mit einer ölhaltigen Creme einzuschmieren. Davon ist man heutzutage wieder abgekommen, da die Gefahr einer Infektion steigt.

Empfohlen wird, die Zecke mit einer Pinzette aus der Haut zu ziehen. Dabei soll die Zecke so nah wie möglich an der Haut gefasst und behutsam herausgezogen werden, um ein Ausquetschen zu vermeiden. Die Einstichstelle sollte idealerweise danach mit sterilem Alkohol betupft werden.

Schmeissen Sie die Zecke nicht gleich weg, sondern behalten Sie diese für die nächsten 1-2 Tage noch auf. Falls doch noch Hautveränderungen oder Beschwerden auftreten kann der Arzt anhand der Zecke leicht feststellen, mit welchen Viren bzw. Bakterien der Parasit befallen ist.

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Hinweis

Die erteilten Informationen dürfen niemals als Aufforderung zur eigenständigen Diagnose, Selbstbehandlung einer Krankheit oder eines anderen Leidens verstanden werden.