Burnout
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Das Burnout-Syndrom ist eine Art Erschöpfungszustand, welches durch zuviel negativen Stress ausgelöst wird, und galt lange Zeit als typische Manager-Krankheit. Doch nicht nur Manager sind von diesem gefährlichen und oftmals langwierigen Erschöpfungszustand betroffen, das Burnout-Syndrom zieht sich durch alle möglichen Berufs- und Altersgruppen. Sogar Schulkinder können vom Burnout-Syndrom betroffen sein.
Was ist Stress?
Voller Terminkalender, Kinder, Beruf, Stau und Informationsüberflutung gehören für die heutige Gesellschaft fast schon zum Alltag. Der Mensch steht unter Stress und jeder nimmt diesen anders wahr.
Man muss aber unter zwei verschiedene Arten von Stress unterscheiden. Den positiven und den negativen. Während positiver Stress den Menschen eher anregt und gut für sein körperliches und seelisches Befinden ist, löst negativer Stress unter Umständen Angst, Anspannung, Ratlosigkeit und im schlimmsten Fall seelische und körperliche Krankheiten aus.
Eine der Folgen von negativen Stress ist das Burnout-Syndrom.
Das Burnout Syndrom
Unter dieser speziellen Form von Erkrankung leiden speziell Menschen, welche unter hohem Erfolgsdruck stehen. Das Fatale am Burnoutsyndrom ist, dass sich dieses nur sehr langsam und allmählich entwickelt, und von der betroffenen Person so gut wie nicht wahrgenommen wird - bis diese offensichtlich an einer emotionalen Erschöpfung leiden. Oft werden die ersten Anzeichen zuerst von nahestehenden Personen erkannt.
Die häufigsten Merkmale von Burnout sind Energieverlust und emotionale Leere. Der Betroffene fühlt sich erschöpft, frustriert und lustlos und kann sich zunehmend zur totalen Gleichgültigkeit steigern.
Die Bestimmung eines Burnout-Syndroms ist recht schwierig, da die Menschen unterschiedlich darauf reagieren. So haben die einen eher psychische, die anderen eher physische Beschwerden. Letzten Endes kann nur der Arzt feststellen, ob es sich um Burnout handelt.
Gegenstrategien und Therapien
Burnout zu bekämpfen ist äusserst schwierig und langwierig. Oft muss dazu das soziale und berufliche Umfeld umgestellt bzw. angepasst und an der eigenen psychischen Auffassung gearbeitet werden. Ein Versuch das Problem zu untertauchen kann zu noch schwereren Erkrankungen führen. Es ist in jedem Fall ratsam, den Arzt zu konsultieren.
Besser wäre es, das Burnout erst gar nicht aufkommen zu lassen. Das bedingt aber, dass die gefährdete Person auf seinen Körper hört und aufrichtig zu sich, seinen Mitmenschen und Arbeitskollegen ist. Sehr oft können Gespräche und eine Änderung der Ansicht bzw. Auffassung helfen den negativen Stress zu vermeiden.
Kleinere Massnahmen können bereits helfen, das Ausbrennen zu vermeiden
- unwichtige Angelegenheiten beseite schieben
- Übungen zur Stress- und Konfliktbewältigung per autogenes Training oder Entspannungstechniken
- Hobbys, Sportarten für den innerlichen Ausgleich betreiben
- Suche nach negativen Stressfaktoren und diese möglichst vermeiden
- seine Zeit neu planen
- Arbeitsumfeld umstellen
Wer bereits vom Burnout Syndrom betroffen ist, dem hilft nur ein Besuch beim Arzt und eine langfristige Therapie samt Lebensumstellung. Auf keinen Fall darf Burnout auf die leichte Schulter genommen werden.