Philosophie der traditionellen chinesischen Medizin
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Nach Ansicht der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) fliesst die Lebensenergie auf sogenannten Meridianen durch den Körper. Ist dieser Fluss gestört, so ist man krank. Die körperliche Basis der chinesischen Medizin bilden die fünf Speicherorgane (Zang) mit Herz, Lunge, Milz, Nieren und Leber sowie die sechs Hohlorgane (Fu) mit Gallenblase, Magen, Dünn- und Dickdarm, Blase und dem dreifachem Erwärmer, welchem die Brusthöhle, Bauchhöhle und der Beckenraum zuzuzählen ist.
In ihnen zirkuliert die körpereigene Energie (Qi), verbunden durch die Leitbahnen (Meridiane). Der gesunde Fluss des Qi kann durch Umweltfaktoren wie auch durch übermässige oder fehlende Emotionen beeinträchtigt werden. Nach der traditionellen chinesischen Medizin durch die sechs äusseren Widrigkeiten wie Wind, Kälte, Hitze, Feuer, Feuchtigkeit und Trockenheit und den sieben inneren Übel wie Traurigkeit, Freude, Ärger, Kummer, Schwermut, Furcht und Angst.
Neben den den akuten Symptomen ermittelt TCM, im Gegensatz zur östlichen Schulmedizin, auch die Lebens- und Ernährungsgewohnheiten des Patienten und kontrolliert den körperlichen Energiezustand per Abtasten der verschiedenen Meridianpunkte und durch Betrachten der Zunge auf Form, Farbe und eventuellen Belag.
Die chinesische Medizin wird auch als funktionale Wissenschaft bezeichnet. Bei der traditionellen chinesischen Medizin stehen vor allem lebendige Abläufe im Mittelpunkt wie die Lebensfunktionen, Energiefluss, aktuelles biologisches und psychisches Geschehen.
Isabelle sagt am 16. November 2009 um 15:24 Uhr
Hallo,
mein Name ist Isabelle.
Ich möchte gerne ein Bauchnabelpiecing haben, doch meine Mutter sagt, dass es die Meridianpunkte stören würde. Stimmt das?
Mit freundlichem Gruß,
Isabelle
p.s. ich würde mich sehr über eine Antwort freuen