Null Fett ist schlecht.

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Keine Frage, Fette sind stark in Verruf geraten. Doch nicht jedes Fett muss schlecht sein. Fette sind nicht nur hervorragende Geschmacksträger, sondern auch lebensnotwendig. Wenn der Körper zu wenig Fett bekommt, wird unter anderem das Immunsystem geschwächt, der Hormonhaushalt durcheinander gebracht, sowie das gute HDL-Cholesterin reduziert. Zudem nimmt der Körper bei Fettmangel weniger Vitamine auf, da der Körper Fette für die Aufnahme von fettlöslichen Vitamine A, D, E und K benötigt.

Fett nicht gleich Fett

Experten empfehlen eine Tagesdosis von mindesten 30g, ansonsten drohen langfristig gesehen gesundheitliche Beschwerden. Wobei man unterscheiden muss zwischen den versteckten Fetten, welche hauptsächlich von tierischen Produkten abstammen und weitestgehend vermieden werden sollen, und den essenziell ungesättigten Fettsäuren, welche in pflanzlichen Ölen, Nüssen oder im Fisch (Stichwort: Omega 3-Fettsäuren) vorkommen.

Deshalb raten Ernährungsexperten auch dringend von extrem fettfreie Diäten ab, zumal diese in der Regel nicht zum gewünschten Ziel führen. Wie bei vielen Diäten besteht schnell die Gefahr, an einer Unterversorgung von lebensnotwendigen Nährstoffen zu leiden. Mangeldefizite drohen.

2 Antworten auf “Null Fett ist schlecht.”


  1. Charles sagt

    Daher sind wohl Diäten, die grundsätzlich, über lange Zeiträume bestimmte Nahrungsmittel oder Substanzen verbieten, nicht empfehlenswert.
    Fettarm, aber nicht Null-Fett.
    Kalorienarm, aber nicht Null-Kalorien.
    Abnehmen geht ja immer einher mit gesunder Ernährung, Bewegung, Ausbildung des Körperbewusstseins etc.


  2. Julian sagt

    Habe gehört, man könne zwar nicht auf Fette verzichten, dennoch auf Kohlenhydrate. Aber sollte man nicht von allem was zu sich nehmen? Ich jedenfalls halte da nichts von.

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