Nahrungsmittelunverträglichkeit
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Nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen leidet jeder fünfte Mitteleuropäer unter einer Nahrungsmittelunverträglichkeit. Im Gegensatz zur Nahrungsmittelallergie kommt es bei einer Nahrungsmittelunverträglichkeit zu keiner allergischen Immunreaktion. Bei einer Nahrungsmittelallergie erkennt das Immunsystem einige Nahrungsmittelbestandteile als Fremdkörper und bildet somit spezielle Antikörper gegen diese Bestandteile. Auch bei einer Nahrungsmittelunverträglichkeit wird das Gewebshormon Histamin freigesetzt, aber nicht auf Grund einer allergischen Reaktion.
Beispiel Milch
Kuhmilch-Unverträglichkeit kann sowohl auf Basis einer Allergie (immunologisch), als auch auf Basis eines Enzymmangels, welches zu einer Verdauungsstörung führt, die aber nichts mit Allergie zu tun hat, bestimmt werden.
Ist eine Allergie ausschlaggebend, so verträgt der Patient überhaupt keine Milch - es kommt in der Regel sofort zu Beschwerden. Anders bei einer Unverträglichkeit. Hier kann oftmals der Patient noch kleinere Mengen Milch zu sich nehmen.
Symtome Nahrungsmittelunverträglichkeit
Die Symptome sind äusserst vielseitig und lassen oftmals nur schwer auf Unverträglichkeit schliessen, da diese Symptome auch zeitversetzt auftreten können.
- Verstopfung
- Bauchschmerzen
- Durchfall
- permanentes Völlegefühl
- Übergewicht
- Lustlosigkeit
- Migräne
- Hautausschläge
- Juckreiz
- Akne
- Dauerschnupfen
Testverfahren für Nahrungsmittelunverträglichkeit
Nahrungsmittelunverträglichkeit kann unter anderem durch einen einfachen Bluttest festgestellt werden. Der Anbieter Yorktest kann Nahrungsmittelunverträglichkeit innerhalb kürzester Zeit mit nur einem Tropfen Blut exakt feststellen. Grundlage ist dabei die Bestimmung der vom menschlichen Immunsystem gebildeten IgG Antikörper (nicht zu verwechseln mit den für die Allergie verantwortlichen IgE Antikörpern).