Schwerhörigkeit
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Heute starten wir eine unsere neue Artikelserie zum Thema Schwerhörigkeit. Einerseits besitzt der Autor selbst Jahrzehnte lange Erfahrung mit Schwerhörigkeit, andererseits sind immer mehr Leute mit diesem Thema konfrontiert (Stichwort: laute Musik). Je früher man eine Schwerhörigkeit erkennt und behandelt, umso besser und leichter ist der Umgang mit dieser Situation. Die Gefahr für schwerhörige Personen, welche dieses Problem nicht behandeln, ist gross, dass diese sich mit der Zeit von der Gesellschaft abkapseln.
Formen der Schwerhörigkeit
Es gibt viele verschiedene Arten von Schwerhörigkeit. Als Schwerhörig wird alles bezeichnet was zwischen dem normalen hören und der Taubheit liegt. Das Ohr hat mehrere Funktionseinheiten, von denen jede einzelne zum Hörvermögen beiträgt. Ist eine Funktionseinheit gestört, liegt eine Hörstörung vor.
Das leiseste Geräusch, was ein gesundes Ohr wahrnehmen kann, liegen knapp über 0 Dezibel. Die moderne Medizin führt eine Lautstärke von 90 Dezibel als gehörschädigend an. 120 Dezibel oder mehr werden von normal hörenden als schmerzhaft empfunden.
Einteilung der Schwerhörigkeit
Man unterteilt die Schwerhörigkeit in drei Klassen
- Leichte Schwerhörigkeit: Töne werden erst ab 25-40 Dezibel wahrgenommen
- Mittlere Schwerhörigkeit: Töne werden erst ab 40-70 Dezibel wahrgenommen
- Starke Schwerhörigkeit: Töne werden erst ab 70-90 Dezibel wahrgenommen
Die Art der Schwerhörigkeit ist von Mensch zu Mensch verschieden. Manche haben einen Hörverlust nur bei hohen Tönen, andere wieder haben Probleme im tiefen Frequenzbereich. Das alles wirkt sich auf unterschiedliche Art und Weise auf das Verstehen der Sprache aus.
Schwerhörigkeit ist nicht nur leiser hören, sondern es fehlen einfach einzelne Frequenzbereiche. Darum müssen speziell Kinder, welche schlecht hören, auch ein spezielles Sprachtraining absolvieren, um die Laute der menschlichen Sprache zu verstehen und richtig zu interpretieren. Je früher man damit anfängt, umso besser ist die Lernkurve und das sprachliche Verständnis.